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Credits und Dank

   


BI steht für gelungene Kombinationen aus zwei verschiedenen Werkstoffen, die sich unterschiedlich anfühlen, von denen jeder durch ihm eigene Farbnuancen und Schattierungen charakterisiert ist. Einige Kombinationen sind wie füreinander geschaffene Synergien, andere kurzweilig, modern, vom Zeitgeist geprägt, oder gar ganz dem Spiel der künstlichen Zusammenfügung unterstellt. Natursteine aus Ligurien sind die Protagonisten dieses Projekts , das zu einem “Dialog” dieser Werkstoffe untereinander und mit bisher kaum eingesetzten Materialien anregen soll ….
Francesco Lucchese

Die Event-Ausstellung BI , die vom 5. -20. November 2009 im prunkvollen Dogenpalast von Genua veranstaltet wird, setzt in einer innovativen Gestaltung neue Akzente für Werkstoffe aus ligurischem Naturstein, im Rahmen eines Förderungsprojekts des Steinsektors,  unterstützt von dem italienischen Institut für Außenhandel –I.C.E.- und der Region Liguria, in Zusammenarbeit mit Liguria International, der regionalen Gesellschaft für internationale Beziehungen .
Die künstlerische Leitung der Veranstaltung ist dem Architekten Francesco Lucchese anvertraut. Die Ausstattung und Gestaltung der Exponate erzählt von den traditionellen Materialien und ihren Industriezweigen, im lebhaften Wechselspiel mit neuen Designformen, die in moderner Sprache die besonderen Merkmale jedes dieser Werkstoffe hervorheben und damit Anregungen und Denkanstöße zu neuen Einsatzmöglichkeiten geben. Das Projekt bezieht die beiden Sektoren Marmor und Schiefer ein, 20 Designer und die Unternehmen des Territoriums, die unter der Leitung und Koordination von Studio Lucchese design die Projekte der teilnehmenden Designer verwirklicht haben.
Der räumliche Entwurf fügt sich perfekt in den reizvollen Rahmen des “sottoporticato” Bereiches im Dogenpalast ein, in einer betont schlichten Projektgestaltung, die das Licht sowohl als räumlich konstruktives Element wie auch als Dekor in Szene zu setzen weiss und damit geschickt die kunstvoll gewölbten Bogen des Porticato selbst ins rechte Licht rückt.
Die Exponate sind auf einem langen Rasenstreifen angelegt, der von 20 Leuchtkörpern erhellt wird, die den ausgestellten Designerwerken aus Naturstein Licht und Volumen geben.
Ein Dokumentarfilm zeigt neben den emotionalen Inhalten, die diese Werkstoffe zu vermitteln wissen, Erläuterungen zu den jeweiligen Industriesektoren und ihren Ausgangsprodukten.

DIE PROJEKTE
Die Ausstellung präsentiert 20 von Designern internationalen Rangs entworfene Projekte: sie interpretieren auf verschiedene Weise die ligurischen Natursteinwerkstoffe – es handelt sich um Marmor und Schiefer -  und setzen sich eingehend mit den Themenbereichen Kombinationen, Kontraste und Dialog zwischen Materialien auseinander. 
Typische Marmorsorten dieses Gebietes wie rosso levanto, verde levanto und nero portoro werden mit traditionellen Materialien wie Holz, Glas bis hin zu moderneren Werkstoffen wie Plexiglas kombiniert.
Die besondere Fähigkeit des Marmors, mit dem Licht zu interagieren, fordert zur Schöpfung von äußerst reizvollen Gestaltungen mit speziellen Lichteffekten heraus.
Der Schiefer  wird als Material zum täglichen Einsatz im häuslichen Bereich aufgewertet: ein Werkstoff, der recht verschiedene Formen der Verarbeitung ermöglicht und zahlreiche Oberflächenbehandlungen zulässt, die diesem Material ein immer neues “Gesicht” geben können.
Einige Objekte zeigen sich in der gelungenen Kombination von Marmor und Schiefer und setzen starke Akzente, die einen Einblick in die unzähligen Gestaltungsmöglichkeiten geben, die diesen Materialien vorbehalten sind.
Die Designer in dieser Veranstaltung sind:

Angelo Micheli
Donato D'Urbino & Paolo Lomazzi
Elena Brusa Pasquè
Elena Perelli
Leonard Theosabrata
Luca Scacchetti
Lucchese Design
Makio Hasuike & Paolo Rossi
Marco Piva
Raffaella Mangiarotti
Setsu&Shinobu Ito
Simone Micheli


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Schiefer aus Ligurien auf der "Stonexpo 2007", Las Vegas, Mandalay Bay, 18-20 Oktober

In den Vereinigten Staaten, einem der hauptsächlichen Absatzmärkte für den italienischen Export von Steinmaterialien, hat sich der Baumarkt bereits seit einigen Jahren  stark weiterentwickelt, was vor allem für die Sektoren Wohnbau- und Renovierung gilt.

Im Jahr 2006 verzeichnete die Einfuhr von Steinmaterialien in die USA einen Anstieg von 17,93% im Vergleich zum Vorjahr und erreichte den Wert von $ 3.144.81 Milliarden.   Im gleichen Zeitraum wuchsen die Importraten aus Italien um 5,6% und gingen von $ 609,94 Millionen des Jahres 2005 auf etwas mehr als $ 644 Millionen im Jahr 2006 über.  

Italien steht weiterhin an erster Stelle unter den Zuliefererländern der USA, auch wenn der Marktanteil – wie seit mehreren Jahren erkennbar- stetig sinkt: von 22,87% im Jahr  2005 auf 20,49% im Jahr 2006, zugunsten von Importen aus Entwicklungsländern, insbesondere Brasilien (19,62%), China (13,74%) und der Türkei (13,49%).  Da die Wirtschaft der Vereinigten Staaten als einzige ein ständiges Wachstum im Vergleich zu den eher stagnierenden Wirtschaftsstrukturen anderer westlicher Absatzmärkte verzeichnen kann, gehen die zahlreichen Konkurrenzländer mit immer stärker ausgeprägter wirtschaftlicher und förderungsaktiver Aggressivität vor, um die vom USA Markt gebotenen Chancen voll zu nutzen.

Italien passt sich dem globalen Wandel in diesem Sektor an und baut auf seine Pluspunkte wie die Produktion von weltweit bekannten Materialien, die leistungsstarke  Fertigung im Zeichen einer langjährigen Tradition und die Produktion auf hohem technologischen und qualitativen Niveau, die neben der Herstellung von roh-und halbfertigen Platten – Produkte, die in höherem Umfang von den Wettbewerbsbemühungen der Entwicklungsländer betroffen sind -  vor allem die Umsetzung komplexer Fertigungen ermöglicht. Dennoch muss gesagt werden, dass der Konkurrenzdruck der anderen Herstellerländer auch im Steinsektor mit hohem technologischen Mehrwert ständig wächst. 

Zahlreiche, unterschiedliche Produktlinien haben sich ihren Weg gebahnt und das Wachstum vieler Unternehmen in diesem Sektor hat den Wettbewerb wesentlich vergrössert und damit die Notwendigkeit mit sich gebracht, eine aggressivere Marketingpolitik zu erfolgen, die kundenorientiert den Ansprüchen des Verbrauchers noch vor der Herausforderung durch die Konkurrenz entsprechen kann. Doch vor allem in dieser Optik bleibt Amerika nach wie vor ein vorteilhafter Marktplatz.

Die Stonexpo, hauptsächliche Fachausstellung an der Westküste der USA, ist ein wesentliches Date zur Förderung und Präsentation der italienischen Unternehmen des Natursteinsektors bei Importeuren und Fachhändlern aus den USA und anderen Ländern. An der diesjährigen Veranstaltung haben über 250 Aussteller aus verschiedenen Ländern teilgenommen. Die Ausstellung wurde von ca. 7500 Branchentätigen besucht. 

Im Rahmen der Vereinbarung ICE/Region Ligurien zur Förderung des Herstellergebietes von Schiefer wurde auf einer Fläche von zirka 150 qm ein aussagekräftiger Image-Stand realisiert.

Als Vertreter der Produktion von Schiefer aus Ligurien nahmen folgende Unternehmen teil: ARDESIT- GARBARINO & CUNEO - L.E.A.N.I. SLATE – das Konsortium LVL/LA VERA LAVAGNA/LAPIS und LE PIETRE DI DONDERO GIULIA.
Die Beteiligung an der Stonexpo 2007 hat ermöglicht, das Business in den USA “hautnah” zu erleben und gab nicht nur die Gelegenheit, das Vertriebsnetz und die spezifischen Anforderungen der Nachfrage vor Ort eingehender kennen zu lernen, sondern auch neue Geschäftsverbindungen einzugehen bzw. bereits bestehende zu verstärken durch den persönlichen Kontakt, der ein wesentliches Mittel zur Einrichtung eines echten Vertrauensverhältnisses zwischen Fachhändler und Kunde und damit zur Erweiterung des Umsatzes ist, jedoch im üblichen Rahmen internationaler Vertriebsabläufe kaum zu erzielen ist. Während dieser bedeutenden Ausstellung kamen ausserdem die Tendenzen des Sektors Naturstein und Maschinen zu dessen Bearbeitung zum Ausdruck.
Während der gesamten Dauer der Veranstaltung wurden die Unternehmen aus Ligurien von dem ICE-Personal von Los Angeles unterstützt, das den Dolmetscherservice, die Registrierung der Besucher, die Verteilung von Anschauungsmaterial usw. übernommen hat.

Zur Förderung der Teilnahme der ligurischen Unternehmen an der Ausstellung wurden folgende Werbeinitiativen durchgeführt:

  • 1 Werbeseite im hauptsächlichen Fachblatt des Sektors Stone World in den Ausgaben vor der Messe (September 2007) und Verteilung während der Veranstaltung  (Oktober 2007)

  • Email-Einladung an über 500 Architektur-und Projektbüros, die in den Staaten Arizona, Kalifornia und Nevada tätig sind

Der Erfolg, den die diesjährige Veranstaltung der Stonexpo verzeichnen konnte, bestätigt die Bedeutung der Ausstellung im Westen der USA für die Branchentätigen im Natursteinsektor . Die Teilnahme von ICE/Region Ligurien stellte einen wesentlichen Bezugspunkt dar, der den amerikanischen Fachbesuchern Einblick sowohl in den Bereich des modernen Designs wie in den Sektor der traditionellen Produktion in Italien vermitteln konnte.  
Die Teilnahme an der Veranstaltung erbrachte für die ligurischen Unternehmen äußerst positive Ergebnisse und bestätigte, dass Architekten und Projektgestalter die innovativen Produkte aus dem Angebot der italienischen Produktion vorziehen. 








DAS MARKENZEICHEN “ARDESIA LIGURIA”

Im Jahre 2006 wurde im Rahmen der Vereinbarung ICE-Region Ligurien das Herkunfts-und Qualitätsmarkenzeichen “ARDESIA LIGURIA” gegründet. Hierbei handelt es sich um eine grafische Gestaltung von aussagekräftiger Optik: auf der rauhen,schwarzen Oberfläche des Steins zeichnet sich ein hellblauer Pinselstrich ab, der das Meer und den Himmel versinnbildlichen soll. Zum Schutz des Markenzeichens und der Gewährung seiner Benutzung seitens der Herstellerfirmen wurde das Konsortium “Consorzio Ardesia Liguria scrl”, mit Sitz in Via Isolona 11, 16040 Orero (GE) gegründet. Vorsitzender ist Herr Fabio Arata.
Das Konsortium kümmert sich z.Z. um die Anmeldung des Markenzeichens in allen Ländern der Europäischen Union und in den Vereinigten Staaten. Herstellerfirmen, die die Benutzung dieses Markenzeichens beantragen, müssen den ligurischen Ursprung und die Qualität ihrer Produkte nach den vom Konsortium festgelegten Verfahren gewährleisten. Es handelt sich somit um ein weiteres Mittel, um der Konkurrenz neuer Erzeugerländer entgegenzutreten, die in den letzten Jahren auf dem internationalen Markt erschienen sind.








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